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Bosch Pils: Gut gehopft

Die Geschichte des Bosch Pils

Der Siegeszug des Pilsener begann wie bei den anderen, damals noch zahlreichen, südwestfälischen Brauereien zu Zeiten des Wirtschaftswunders. Vorher trank man vorwiegend Export- oder helles Lagerbier.
Das charaktervolle Pils zeichnete sich schon damals durch eine besonders lange Reifezeit von 4-6 Wochen sowie einen ausgeprägten hopfigen Geschmack aus. Im Laufe der Zeit wurde in vielen Brauereien das edle Hopfenaroma selbst beim Pils immer unwichtiger. Schlussendlich tauschte man die alten und wertvollen Aromahopfensorten immer mehr gegen die günstigen (und geschmacksarmen) Bitterhopfen oder gar Hopfenextrakt aus der Konservendose aus. Auch die wichtige Reifezeit im kalten Lagerkeller wurde oftmals aus Kapazitätsgründen bis auf wenige Tage reduziert.

Unsere Vorfahren haben dieser Profitoptimierung damals wiederstanden. Und auch heute noch spielt die alte Aromahopfensorte "Hersbrucker Spät" bei unserem Bosch Pils eine prägende Rolle. Genau so wie die lange Reifung.

Heute ist Bosch Pils national und international hoch prämiert und gilt unter Bierfachleuten als eines der besten Pilsener Deutschlands.

Bierbeschreibung

Das klare und glanzfeine Bosch Pils besitzt eine strohgelbe Farbe. Schon im Geruch ist die angenehme, deutlich ausgeprägte Hopfenblume wahrnehmbar. Der leichte, schlanke Charakter im Haupttrunk ergänzt sich harmonisch mit der angenehmen Rezenz.
Seinen ausgeprägten eleganten hopfigen Charakter erhält es durch die Verwendung des edlen Aromahopfens der Sorte Hersbrucker Spät.

Besonderheiten

Unsere wichtigste Biersorte. Mindestens 5 Wochen liegend im kalten Lagerkeller gereift. Nicht pasteurisiert.

Bierstil: Pilsener
Brauart: untergärig
Aromahopfen: Hersbrucker Spät
Stammwürze: 11,9%
Alkoholgehalt: 4,8%
Gebinde: Euro-Flasche 20x0,5l, Longneck-Flasche 24x0,33l, Longneck-Flasche 10x0,33l
Fässer: KEG 10l/20l/30l/50l; 10,4l Partyfass

Auszeichnungen:

  • Goldener Preis der DLG 2016, 2015,...
  • Landesehrenpreis für Lebensmittel NRW 2011
  • Goldmedaille 2004 bei der Weltauswahl der Biere „Monde Selection“ in Brüssel