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Die Rohstoffe

Wir brauen unsere außergewöhnlichen Biere nach dem Deutschen Reinheitsgebot. In diesem ist geregelt, daß zum Bierbrauen lediglich Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden dürfen.

Bei der Auswahl unserer Rohstoffe überlassen wir nichts dem Zufall - Das Bessere brauen wir auch mit den besseren, hochwertigeren Zutaten. Spürbare Qualität, die man schmeckt.

Der Hopfen

...ist das Gewürz des Bieres. Insgesamt vier verschiedene Aromahopfensorten kommen bei Bosch zum Einsatz. Eine Seltenheit. Aromahopfen wird in Deutschland aufgrund seines hohen Preises in der Industrie kaum noch eingesetzt. Dabei ist er für das Brauen charaktervoller und aromatischer Biere unersetzlich.

Das Malz

... ist die Seele des Bieres! Unser Gerstenmalz wird in Mälzereien aus zweizeiliger Sommergerste hergestellt, indem die Keimung des Korns auf dem Feld bis zu einem gewissen Grad nachgeahmt wird. Unter genauer Beachtung von Temperatur, Feuchtigkeit und Zeit lässt man das Korn so lange keimen, bis der gewünschte Lösungsgrad erreicht ist. Dies macht man, weil beim Mälzen der Gerste wichtige Enzyme zur Stärkeumwandlung aktiviert werden, die wir später im Sudhaus dringend zur Würzeproduktion benötigen. Unsere qualitativ hochwertigen Malze erhalten wir vorwiegend aus unserer Heimat Deutschland.

Das Wasser

Gutes Brauwasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe für gutes Bier, und bestimmt nicht zuletzt auch den Geschmack. Schließlich besteht Bier zu einem Großteil aus Wasser. Es macht das Bier einzigartig - denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Unser Brauwasser beziehen wir aus einem eigenen Brunnen mit 120 Meter Tiefe. Es eignet sich aufgrund seiner geringen Wasserhärte besonders vorzüglich zum Bierbrauen.

Die Hefe

Ohne Hefe wird auch aus den besten Rohstoffen kein Bier: Sie setzt die alkoholische Gärung in Gang. Dies erreicht sie durch Aufspaltung des Malzzuckers in Alkohol und Kohlensäure. Und doch hat sie auch großen Einfluss auf den Geschmack des Bieres. Deswegen hält unsere Brauerei einen streng gehüteten eigenen Hefestamm, der durch eigene Hefereinzucht ständig nachgezüchtet wird.
Können Sie sich vorstellen, warum Hefe, obwohl von jeher unerlässlich für den Brauvorgang, keine Erwähnung fand im bayrischen Reinheitsgebot 1516?
Es wird häufig angenommen, dass die Existenz derartiger Mikroorganismen schlicht noch unbekannt war. Dies stimmt nur insofern, als die genaue Wirkungsweise der Hefe bei der alkoholischen Gärung unbekannt war. Hefe an sich war bekannt, Brauer gaben einfach das „Zeug" vom letzten Gärvorgang der neu zu vergärenden Bier-Würze zu.